Wir verlassen den See Genezareth und fahren Richtung Akko zur Westküste. Da wir früh gestartet sind, bleibt uns genügend Zeit, um noch einen Zwischenstop in Kafr Kanna (Kanaan) zu machen. Man kennt diese Stadt durch die Wundererzählung aus der Bibel – Hochzeit zu Kana – die davon berichtet, wie Jesus von Nazareth als Gast einer Hochzeitsfeier Wasser in Wein verwandelte (Joh 2,1-12).

Wedding Church

Es freute mich, auch mal in diese Stadt zu kommen. Bei meinen ersten Besuchen in Israel lag Kana noch nicht auf meinen Wegen. Eigentlich ist es keine besondere Stadt. Sie ist überwiegend muslimisch und nur Anziehungspunkt durch die geschichtsträchtige Verbindung zu Jesus und die Hochzeitskirche. Genau zu dem Zeitpunkt, als wir diese besuchten, durften wir miterleben, wie eine Doppelhochzeit vollzogen wurde. Was für ein schöner Zufall! Zusammen mit einem Pärchen aus den Staaten wurde unsere Anwesenheit geduldet. Wir hielten es allerdings nicht bis zum Ende aus, da unsere Mägen mittlerweile auf dem Boden hingen. Ohne Frühstück waren wir heute morgen losgezogen. Wie ein weiterer Zufall es wollte, stammt mein Bekannter aus Kana und beauftragte seinen Cousin, uns zum Frühstück einzuladen 🙂 Das war wirklich eine überraschende und tolle Geste! Als wir in das überaus gefüllte Café eintraten, waren wir erst mal die Hauptattraktion – ich glaube, es verirren sich sonst kaum Touristen hierher! Dankbar, gestärkt und selig fuhren wir weiter.

 

Kategorien: Galiläa

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